Kategorie: Radfahren (Seite 1 von 8)

Aber die armen Retter! Strohmänner gegen die Verkehrswende.

"Eines der Lieblingsargumente von Leuten, die gerne die Verkehrswende verbieten würden ist ja, dass dann angeblich Handwerker, alte gehschwache Menschen und vor allem Retter und Polizei nicht mehr durchkommen und dann müssen wegen der Verkehrswende Menschen sterben und Räuber kommen ungeschoren davon!

Kurz: Man stellt einfach sehr, sehr viele Strohmänner auf, hinter denen man seine Bequemlichkeit und Angst mal was Neues auszuprobieren, verstecken kann.

Wusstet ihr, dass ein relevanter Teil der durchaus siginifikanten Kosten von Radschnellwegen daher kommt, dass die für bis zu 7,5 Tonnen ausgelegt sind? Also überall? Die Fahrbandecken, aber vor allem auch die dadurch deutlich teureren Dämme und Brücken.

Warum? Natürlich damit Reinigungsfahrzeuge darauf fahren können und damit im Notfall die Retter auf exakt diesen Radschnellwegen schnell durchkommen. Radschnellwege haben den enormen Vorteil, dass keine Monster-SUVs im Weg stehen, deren Besitzer leider einem Krankenwagen nicht ausweichen können, weil dieser Ausweichprozess ihr Ego beschädigen würde. Radfahrer sitzen zudem nicht in einem schallgedämmten Raum mit lauter Mucke und selbst das größte Lastenrad kann so ein mehrfaches so schnell und einfach ausweichen wie eine Gruppe Autofahrer.

Also: Radschnellwege sollen von Rettern nur im Notfall befahren werden, aber sie sind in genau diesem Notfall natürlich eine Option und auch darauf ausgelegt. Nicht zuletzt, weil ja durchaus auf dem Radschnellweg jemand zusammenbrechen könnte. Und die Ersthilfe kann ja auch ein Retter auf dem Fahrrad erledigen.

Aber was ist mit Radwegen in der City? Sind die nicht?

Oh warte, schauen wir doch einfach mal in Städte, die das mit der Verkehrswende schon ausprobiert haben. Kopenhagen, Utrecht, Amsterdam…

In der Radcity Kopenhagen sind gesetzlich im Schnitt unter 9,8 Minuten vorgeschrieben und selbst in dichten Innenstadtvierteln kommen die Krankenwagen zuverlässig in 8-10 Minuten an.

Die niederländischen Radstädte glänzen trotz dichter Bebauung und sehr hohem Radanteil mit Spitzenzeiten von bis zu nur 7 Minuten!

Oder sollte ich sagen WEGEN hohem Radanteil. Denn in den Niederlanden werden die großen Vorteile des Radverkehrs für Retter gezielt genutzt.

Radfahrer und Radfahrerinnen hören besser, reagieren schneller, können leichter ausweichen und Platz machen und vor allem: Brauchen Räder in der Stadt einfach enorm viel weniger Platz, weil sie nicht mit schwer manövrierbaren 10 Quadratmeter Stahl und Plastik Luft durch die Gegend fahren. Das heißt es bleibt MEHR Platz für gute Rettungswege.

https://dutchcycling.nl/knowledge/german/fahrradforderung-und-rettungswege-zusammendenken/

In Hamburg dagegen, einer Stadt, die sich langsam an die Verkehrswende rantastet, liegt die Vorgabe bei 8 Minuten, die Realität liegt aber leider deutlich darüber. Vor allem in Der Rush-Hour gibt es ordentliche Dämpfer. Warum? Weil die Retter bei den ganzen Autos nicht durchkommen.

https://www.abendblatt.de/hamburg/article239879553/Weiterhin-viele-Rettungswagen-nicht-puenktlich-am-Einsatzort.html

Schaut gerne hier mal aus Seite 50: https://reposit.haw-hamburg.de/bitstream/20.500.12738/5972/1/lsab12_91.pdf

Und klar auch in Berlin fahren Retter zu manchen Zeiten eher im Stop-and-Go als in Überschallgeschwindigkeit. Nicht zuletzt übrigens auch wegen Falschparkern. Einer der vielen Gründe warum Falschparken in Deutschland immer noch viel zu günstig ist.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/die-not-der-retter-in-berlin-staus-falschparker-uberlastung–die-vielen-probleme-im-feuerwehr-alltag-8942200.html

Ich hatte hier im Hamburger Süden neulich einen Fall der fast exemplarisch ist. Ich kann mit dem Fahrrad aus der Tempo 30 Zone vor einer Schule und wollte gerade die große Kreuzung an der Bundesstraße queren, auf der sich wegen Rush-Hour alles begann zu stauen. Ich hörte und sah Polzei und Krankenwagen in der Ferne auf der Gegespur anrasen.

Also hielt ich mit meinem Rad an der grünen Ampel an und bemühte mich den Autofahrern hinter mir ein deutliches Zeichen zu geben nicht auf die Kreuzung zu fahren. Denn die Gegenspur war für die Retter dicht, die mussten direkt vor mir bzw. uns durch.

Was machen die Autofahrer? Natürlich hupen und mit quietschenden Reifen auf die Kreuzung schlingern. Was denn sonst? Verdammter Kampfradler, jetzt will der uns schon verbieten über eine grüne Ampel zu fahren.

Auf der Kreuzung merkten sie dann schnell, dass es nicht mehr so richtig weiterging. Der eine im Golf fuhr bis zur Kreuzung, bemerkte dann Polizei und Krankenwagen und versuchte immerhin hektisch wieder rückwärts zu fahren, war dabei aber so ungeschickt dass er fast in ein andere Auto fuhr und sich beide anhupten. Der andere mit seinem fetten Range-Rover blieb SCHRÄG mitten auf der Kreuzung stehen, und schaffte es so die Retter und Gesetzeshüter auf Schrittgeschwindigkeit runterzubremsen, bevor er sich langsam zur Seite bequemte.

Nur um dann innerhalb von Millisekunden hinter den Rettern einzuscheren und mitzurasen.

Da gingen wertvolle Sekunden verloren, die vielleicht ein Leben gekostet haben. Mit Verkehrswende wäre das nicht passiert.

Übrigens können auch Dänen in Autos Idioten sein. Als wir neulich gen Kopenhagen auf der Autobahn standen, war dort Stau, Rettungsgasse ging auf, Krankenwagen fährt durch und bevor ich oder der LKW vor mir überhaupt wieder einscheren kann, versucht eine Dänen im Kleinwagen mich neben mich zu setzen und einfach mal eine dritte Spur auf der zweispurigen Autobahn aufzumachen. Selten hab ich meine Hupe sinnvoller eingesetzt und sie hat sich sogar noch ernsthaft aufgeregt, dass ich sie blockiert habe – unter anderem um ihr Leben zu schützen, während der LKW gerade zurückscherte.

Merke: Idioten gibt es in jedem Verkehrsmittel, aber sie können auf dem Auto erheblich mehr Schaden verursachen als auf dem Fahrrad und das gilt GERADE auch wenn es um die Lebensrettung geht.

Richtig gemacht sind Fahrradstädte echte Lebensretter auf sehr vielen Ebenen. Weniger Verkehrstote (Helsinki hatte letztes Jahr exakt 0), weniger Luftschadstoffe, mehr Bewegung und gesündere Bewohner und schnellere Lebensretter. Und gerade eine alternde Republik profitiert von all diesen Vorteilen gleich doppelt!

Helsinki und 0 Verkehrstote:
https://www.adfc.de/neuigkeit/helsinki-erreicht-vision-zero

Paris und plötzlich gute Luft und sogar der Focus bringts: https://www.focus.de/earth/saubere-luft-die-folgen-der-radikalen-pariser-verkehrspolitik-mit-karten_a4fe90d1-13bc-4da0-9af7-2b86cab13b8e.html

Fahrrad und Gesundheit (Schlussfolgerunen auf Seite 18)
https://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2017-10/2012-02-23.pdf

Und Fun-Fact (Ich LIEBE solche Zusammenhänge bzw. positive Rückkopplungen): Weil in Fahrradstädte viel weniger Menschen schwer verunglücken oder mit Asthmaanfällen und Herz-Kreislaufproblemen zusammenbrechen, sind die Retter im Ernstfall nochmal schneller, weil sie weniger überlastet sind!

Und alles, was wir dafür tun müssen ist uns von alten Gewohnheiten zu verabschieden. Es ist wie beim Sex: Man kann sich das ganze Leben lang über schlechten Verkehr beschweren – oder man probiert mal was Neues aus und merkt plötzlich: Verdammt, das macht ja Spaß! Und gesund und entspannend ist es auch noch.

Verkehrswende? Endlich guter Verkehr und schnelle Retter.

Euer Captain F wie Fahrradstadt

………….
P.S. Die alte gebrechliche Frau ist in Bus, Bahn und Taxi im Zweifel deutlich besser aufgehoben als in einem Blankeneser Schaufenster weil sie Gas und Bremse verwechselt und gerade die Handwerker kommen in Fahrradstädten mit Ausnahmegenehmigung selbst in beruhigten Ecken sogar besser durch, weil sie eben nicht mehr in der Rush-Hour festhängen und durch die vielen Radfahrer MEHR Platz in der Stadt ist.

ÖPNV rettet Städte – Warum die Verkehrswende heute schon unsere Städte schöner macht

Es wird ja gerne so getan als wäre die „Verkehrswende“ irgendwie eine geplante ominöse Attacke auf Autofahrer. Dabei muss man sagen: Die „Verkehrswende“ hat es in Deutschland zum Glück schon in Teilen seit Jahrzehnten gegeben und sie ist vor allem eine Rettung für die Städte.

Links auf dem Bild sieht man das Volksparkstadion in Hamburg, rechts das State Farm Stadium in Glendale (Arizona) und seine Umgebung.

Man kann dabei zum Schluss kommen: Das VolksPARKstadion, kann überhaupt nur so heißen, weil die Besucher zu relevanten Teilen mit Bahn, Bus, Fuß und Fahrrad anreisen. Ansonsten wäre die Umgebung wie in Arizona ein einziger gigantischer Parkplatz. Der Volkspark ist für die Hamburger da, weil die Verkehrswende eben schon erfolgreich gewirkt hat.

Und wenn man so will, haben die USA auch eine Verkehrswende gemacht: Hin zum Auto und damit zu Städten, die dadurch zu großen Teilen aus Verkehrsflächen bestehen.

Dabei ist das Volksparkstadion nicht einmal besonders vorbildlich für deutsche Verhältnisse. Wer schon mal da war, weiß dass die Anreise durchaus anstrengend ist, weil die S-Bahn-Haltestelle Stellingen und Elbgaustraße einfach zu weit weg sind und die Busse dann natürlich notorisch überfüllt. Aber dazu kommen zunehmend weitere kleine Bausteine. Fahrrad, Park & Ride, Stadtrad – Verkehrswende ist wenn alles ineinander greift und damit den Druck verteilt.

Dazu passt auch, dass Hamburg gerade die S-Bahn-Linien effizienter angelegt hat und die U5 baut, die das Volksparkstadion endlich auch direkt anschließen soll. Übrigens hat die Hamburger Hochbahn eine erstaunliche Historie dabei geplante Budgets beim Bau einzuhalten. Etwas ziemlich Einzigartiges in Deutschland.

Dazu passt, dass Hamburg Radwege stückweise verbessert, aber auch Kreuzungen entzerrt, neu gestaltet oder zu Kreiseln umbaut und so auch für Autofahrer angenehmer macht. Das ist viel Detailarbeit, aber gerade DAS Ist was gute Politik ausmacht und wirklich etwas verbessert – während populistische Großprojekte gerne das exakte Gegenteil erreichen.

Bei einer gut gemachten Verkehrswende profitieren am Ende alle. Sogar die Autofahrer. Und vor allem die Städte und ihre Bewohner.

Denn mal ehrlich: Wie hart würde Altona bitte verlieren, wenn seine grüne Lunge Volkspark ein riesiger Parkplatz wäre?

In Berlin kann man gerade besichtigen, was passiert wenn tatsächlich ideologische Verkehrspolitik übernimmt. Das zarte Pflänzchen Radwegausbau wird zerstampft, die entsprechenden Projekte brutalstmöglich gegen 0 zusammengekürzt, Elektrobusse gibt es selbstverständlich auch nicht, der BVG kriegt ein Spardiktat und für 2 Milliarden € wird eine Stadtautobahn in Viertel geprügelt, die diese überhaupt nicht haben wollen.

„One more lane will fix it“ hat zwar noch nie funktioniert, aber man könnte es in Berlin ja nochmal probieren.

Die Folge: Mehr Stau, mehr Ärger, mehr Lärm, weniger Platz.

In Hamburg werden nur noch 32 % der Wege mit dem Auto zurückgelegt. Und selbst wenn man die Länge der Wege mit hereinnimmt, ist das Auto bereits unter 50 % gefallen.

Die Sache ist nur, dass Autos zwar komfortabel sind, aber auch sehr, sehr ineffizient beim Platzverbrauch und paradoxerweise immer mehr Menschen in Hamburg Autos haben, die immer weniger fahren. Das sind dann gar keine Automobile, sondern eher Autotrumstehbile.

Und weil Autos so ineffizient beim Platzverbrauch sind WIRKT ES als würden gefühlt 90 % der Wege mit ihnen zurückgelegt werden obwohl es nur 32 % sind.

Also, wenn jemand behauptet die Verkehrswende würde ja „Nicht funktionieren“: Sie hat längst funktioniert, sonst wären unsere Großstädte deutlich hässlicher.

Aber das tolle ist: Unsere Städte können noch viel schöner werden und die Lebensqualität für ihre Bewohner noch weiter verbessern.

In Hamburg ist im März Wahl. Es lohnt sich hinzugehen. Siehe Berlin.

Warum die Helmpflicht gefordert wird

Der Herbst steht an der Türschwelle und mit ihm Dunkelheit und rutschige Blätter und da sind auch die typischen Diskussionen nicht weit:

– Warnwestenpflicht für alle aufm Rad
– Fahrradhelmpflicht für alle aufm Rad

Merkwürdigerweise treffen all diese Diskussionen immer nur Menschen auf dem Rad. Nie Autofahrer oder Fußgänger. Sie werden auch komischerweise so gut wie nie von Menschen geführt, die selber viel und vor allem im Alltag Rad fahren.

Ganz im Gegenteil. Sie werden eigentlich grundsätzlich BESONDERS LAUTSTARK von Leuten geführt, die sich hauptsächlich mit dem Auto fortbewegen aber stets mit dem paternalistischen Unterton, dass man ja nur „Das Beste für die radelnden Mitmenschen“ möchte.

Denn ja, man fordert das ja ganz uneigennützig in vollendetem Alturismus, damit die armen Menschen nicht übersehen werden oder sich nicht verletzen. Während man sich bemühen muss nicht vor laufender Kamera loszukichern, weil es natürlich eigentlich darum geht diesen nervigen Radfahrern und Radfahrerinnen endlich mal die Zunge zu zeigen.*

Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer mit tödlichen Kopfverletzungen. Man könnte also genauso gut die Helmpflicht im Auto fordern.

https://www.clevere-staedte.de/blog/artikel/helmpflicht-f%C3%BCr-fu%C3%9Fg%C3%A4nger-und-autofahrer

Macht man aber natürlich nicht, denn das Ziel ist ja nicht Radfahren sicherer zu machen, sondern Radfahren WENIGER zu machen. Wer Radfahrer schützen will, baut sichere und gute Infrastruktur. Wer den blöden Radfahrern die Zunge zeigen will und Radverkehr reduzieren, fordert eine Helmpflicht „zum Schutz der Radfahrer“. Die dann zügig den Radverkehr reduziert. Und weil weniger Rad fahren sind die Autofahrer Radfahrer dann nicht mehr gewöhnt und in der Folge nehmen die Unfälle mit Radfahrern zu. So in Australien passiert.

Da haben nach der Einführung der Helmpflicht die Kopfverletzungen bei Radfahrern nur um 13 % abgenommen. Dafür nahm das Radfahren bei jungen Menschen um 30 % ab.
Leider haben pro Streckenkilometer die Verletzungen in Folge dessen sogar zugenommen, das gilt auch für Teile von Kanada mit Helmpflicht, weshalb in Vancouver viele Radfahrer mit Shirts gesehen werden auf denen steht: „I wear a helmet so that you can drive like an idiot“ („Ich trage einen Helm, damit du wie ein Idiot fahren kannst“)

https://www.bmj.com/content/346/bmj.f2674
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8870773/
https://taz.de/Debatte-Helmpflicht-fuer-Radfahrer/!5063181/

Die Helmpflicht war also ein voller Erfolg.

Dabei den Radfahrern die Zunge zu zeigen und wer Herr im automobilen Hause ist.

Denn wer WIRKLICH Radfahrer schützen will kümmert sich um sichere Infrastruktur und sorgt so auch für VIELE Radfahrer. Denn es gilt: Radfahren wird sicher durch viele Radfahrer und Radfahrerinnen. Wie bei einem Fischschwarm entsteht ein Mengenschutz, weil Autofahrer die Radfahrer nicht mehr übersehen können und sich daran gewöhnen vorsichtig zu sein.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2015-03/radfahren-sicherheit-unfall

In den USA tragen 38 Prozent der Radler einen Helm, in den Niederlanden 0,1 Prozent. Trotzdem werden in den USA auf der gleichen Distanz VIER bis FÜNFMAL so viele getötet wie in den Niederlanden.

Was Radfahrern wirklich rettet ist also: Sichere Infrastruktur. Tempo 30 innerstädtisch. Zügig von Eis, Schnee und Blättern geräumte Wege.

Was nicht hilft ist Helmpflicht.

Klar ist: Als Erwachsener einen Helm zu tragen ist INDIVIDUELL die Entscheidung sich stärker gegen Kopfverletzungen abzusichern. Aber diese Entscheidung kann jeder für sich selbst treffen.

Ansonsten gilt: Das Ziel sollte nicht sein, dass VERUNFALLEN sicherer zu machen sondern das RADFAHREN.

Deshalb: Helmpflicht wird nicht gefordert, um Radfahrer zu schützen – sie wird gefordert um Radverkehr zu reduzieren. Das gleiche gilt für Warnwesten und ähnlichen Blödsinn. Und ein reduzierter Radverkehr sorgt übrigens auch umgehend für einen Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – denn Radfahren ist gesund, ein Effekt der die möglichen Verletzungen mehr als aufwiegt!

Anderherum gilt: Wer Warnwesten und Helme für Radfahrer fordert – muss auch Helme für Autofahrer fordern und Autos in dunkeln Farben verbieten. Warum gibts da eigentlich nicht täglich Studien zu? Wie all die Autos in den deprimierenden Nichtfarben die Unfallrate erhöhen, weil sie so schlecht sichtbar sind?

Merkt euch einfach: „Helm rettet – Helmpflicht nicht.“

Euer Captain Futura.

……

* P.S. Ja das ist etwas pöbelig, daher sei zur Sicherheit erwähnt: Es gibt ganz sicher auch viele Menschen die Helmpflicht und Warnwestenpflicht nur aus Unwissenheit fordern oder gut finden. Die sind aber regelmäßig auch nicht die lautesten Stimmen.

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